UFC

    Die UFC (Ultimate Fighting Championship) ist die weltweit größte Mixed Martial Arts-Organisation mit Sitz in Las Vegas, USA. Die erste Veranstaltung fand bereits 1993 statt, der richtige Durchbruch gelang allerding erst 2003 nach dem Kauf durch ZUFFA.

    Der ursprünglich Gedanke war es ein Turnier mit Vertretern der verschiedensten Kampfsportarten zu organisieren, um festzustellen welche die erfolgreichste sei.
    Die erste Veranstaltung konnte Royce Gracie, ein brasilianischer Jiu Jitsu Experte für sich entscheiden und wurde damit erster UFC-Champion. Anfangs noch mit dem Slogan: „There are no rules!“ beworben, stellte man schnell fest, dass die Einführung von Regeln und Gewichtsklassen absolut notwendig war um den Sport und die Promotion am Leben zu erhalten. Dadurch dass früher Kopfstöße und sogar Tiefschläge erlaubt waren, galt die UFC als äußerst brutal und war in vielen Staaten verboten.
    Um dieses negative Image abzuschütteln erhöhte die UFC ihre Kooperation mit den staatlichen Sportkommissionen und führte ein komplett neues Regelwerk ein. Ab UFC 12 gab es erstmals unterschiedliche Gewichtsklassen, später wurde das Tragen von Handschuhen zur Pflicht. Mit der Einführung von 5 Minuten Runden bei UFC 21 stieg das Ansehen langsam wieder.
    Trotzdem konnte erst durch den Kauf durch Frank and Lorenzo Fertitta sowie Dana White der Bankrott abgewendet werden. ZUFFA LLC wurde als Mutterunternehmen gegründet und fortan arbeitete man mit unermüdlichem Einsatz daran den Ruf der UFC und MMA im Allgemeinen zu verbessern. Nach und nach gelang es die Sportart in immer mehr Staaten regulieren zu lassen und Veranstaltungen wurden in den ganzen USA und auch England abgehalten. Damit war auch der Weg geebnet, endlich wieder im Pay-Per-View-Fernsehen (PPV) zu erscheinen.

    Trotz ansteigender Zuschauerzahlen war die UFC noch weit davon entfernt als Mainstream Sport gesehen zu werden. Der endgültige Durchbruch gelang erst 2005 mit der Einführung der Reality Show „The Ultimate Fighter“, einer Show in der junge talentierte Kämpfer unter der Leitung der damals erfolgreichsten und populärsten UFC-Kämpfer „Chuck Liddell“ und „Randy Couture“ eine Chance bekamen um einen UFC-Vertrag zu kämpfen. Durch die Kooperation mit Spike TV konnten den Zusehern so die Kämpfer als Persönlichkeiten vorgestellt werden und die Show, von der mittlerweile die 9 Staffel läuft, brachte einige der größten UFC Talente wie Forest Griffin, Rashad Evans, Michael Bisping oder Diego Sanchez hervor.
    Durch den anhaltenden Erfolg entschloss man sich zu weiteren Sendungen wie UFC Unleashed oder UFC All Access mit Rachelle Leah. 2006 schlugen die Pay per View Verkäufe der UFC erstmals die der WWE und des Profiboxens. Ein weiterer Schritt zur weltweit erfolgreichsten MMA Promotion gelang 2007 mit dem Erwerb des damalig größten Konkurrenten „Pride FC“ aus Japan. Außerdem gehört die WEC (World Extreme Cagefighting) zu ZUFFA LLC, die als „Talentschmiede“ gilt und als Einstieg in die UFC.