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    • UFC on FOX 12 Ergebnis Lawler besiegt Brown

      Im Vorfeld war bereits klar, dass der Kampf zwischen Robbie Lawler und Matt Brown bei UFC on FOX 12 in einer unterhaltsamen Schlacht enden würde. Die beiden Weltergewichte schenkten sich im Hauptkampf der Veranstaltung tatsächlich nichts und schmissen unzählbare Schläge, Ellenbogen und Kicks ab. Das von vielen erwartete vorzeitige Ende blieb jedoch aus. Schon zu Beginn der ersten Runde klingelte Robbie Lawler seinen Gegner mit Schlagkombinationen an. Brown hielt gut dagegen und konnte den Kampf kurzzeitig auf die Matte verlagern. Im Stand landete Brown vereinzelt Ellenbogen im Clinch, musste aber immer wieder harte Schläge einstecken. In der zweiten Runde fuhren beide das Tempo ein wenig nach unten. Brown brachte den Kampf zu Boden, doch Lawler kämpfte sich zügig wieder auf die Beine und tauschte mit Brown weitere Schläge und Tritte aus. Brown suchte in der dritten Runde zügig den Takedown, konnte diesen aber nicht durchbringen und kassierte beim Versuch einige Schläge. Lawler brachte einen präzisen Kick zum Körper ins Ziel, Brown beugte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht nach vorne und deutete auf einen Tieftritt hin. Ringrichter John McCarthy unterbrach den Kampf daraufhin. In der Wiederholung wurde deutlich, dass es sich nicht um einen Tiefschlag handelte und der Kampf wurde wieder gestartet. In der vierten Runde fing Lawler einen Tritt zum Körper ab und brachte den Kampf zu Boden. Kurze Zeit später führten beiden Kontrahenten den Kampf im Stand fort, wobei Lawler immer wieder mit guten Treffern punkten konnte. In der letzten Runde gaben beide noch einmal alles. Brown ging aggressiv mit Kicks und Schlägen nach vorne. Er verletzte sich bei einem Schlag die rechte Hand, setzte diese aber trotz sichtbarer Schmerzen weiter ein. Lawler setzte Brown mit harten Körpertritten weiter unter Druck. Kurz vorm Ende des Kampfes schickte Lawler seinen Gegner mit einem Schlag zu Boden und stürmte mit weiteren Schlägen hinterher. Das vorzeitige Ende war aber nicht mehr drin. Die Punktrichter werteten den Kampf 49:46, 49:46 und 48:47 für Robbie Lawler. Er ist somit der neue Herausforderer auf Johny Hendricks‘ UFC-Weltergewichtstitel. Johnson und Bermudez mit dominanten Siegen Ein schnelles Ende nahm der Kampf zwischen Anthony „Rumble“ Johnson und Antonio Rogerio Nogueira. Nach wenigen Sekunden erwischte Johnson den Brasilianer mit einem präzisen Schlag. Dieser ging daraufhin in den Defensivmodus über. Johnson ging hinterher und feuerte knallharte Haken und Uppercuts ab. Nach nur 44 Sekunden ging Nogueira zu Boden und der Ringrichter brach den Kampf ab. Johnson sicherte sich damit den achten Sieg in Folge. Auch Dennis Bermudez zeigte sich dominant in seinem Kampf gegen Clay Guida. In der ersten Runde brachte er Guida mit Knien in Bedrängnis und versuchte sich am Boden an einem Rear-Naked Choke. Guida überstand den ersten Durchgang, fand sich in der zweiten Runde aber zügig erneut auf dem Boden wieder. Diesmal konnte Bermudez den Rear-Naked Choke durchbringen und Guida hatte keine andere Wahl, als abzuklopfen. Green mit knappen Punktsieg Bobby Green und Josh Thomson eröffneten das Hauptprogramm der Veranstaltung. Green überzeugte dabei durchweg mit ausgezeichneten Meidbewegungen. Immer wieder Schlug Thomson Luftlöcher und wurde von einem sehr redseligen Green darauf hingewiesen. In der zweiten Runde konnte Thomson mit Konterschlägen punkten und sicherte sich einen Takedown. Im letzten Durchgang legte Green noch einmal den Vorwärtsgang ein, landete ein eingesprungenes Knie und bestimmte durchweg, wo der Kampf in dieser Runde stattfindet. Nach drei Runden hatten zwei Punktrichter Green vorne, einer wertete den Kampf für Josh Thomson. Die Ergebnisse der Veranstaltung im Überblick: UFC on FOX 12 26. Juli 2014 SAP Arena in San Jose, Kalifornien, USA Robbie Lawler bes. Matt Brown einstimmig nach Punkten (49-46, 49-46, 48-47) Anthony Johnson bes. Antonio Rogerio Nogueira via T.K.O. (Schläge) nach 0:44 in Rd. 1 Dennis Bermudez bes. Clay Guida via Rear-Naked Choke nach 2:57 in Rd. 2 Bobby Green bes. Josh Thomson geteilt nach Punkten (29-28, 28-29, 29-28) Vorprogramm Jorge Masvidal bes. Daron Cruickshank einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 29-27) Patrick Cummins bes. Kyle Kingsbury einstimmig nach Punkten (30-27, 30-25, 30-24) Tim Means bes. Hernani Perpetuo einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 29-28) Brian Ortega bes. Mike De La Torre via Rear-Naked Choke nach 1:39 in Rd. 1 Tiago Trator bes. Akbarh Arreola einstimmig nach Punkten (29-28, 30-27, 30-27) Gilbert Burns bes. Andreas Stahl einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 29-28) Joanna Jedrzejczyk bes. Juliana Lima einstimmig nach Punkten (30-27, 29-28, 30-27) Noad Lahat bes. Steven Siler einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 29-28)   foto: UFC.com
    • UFC 178: Alexander Gustafsson gute Besserung. Daniel Cormier bekommt seine Chance gegen Jon Jones

      Der Rückkampf muss warten, dennoch hat Jon Jones (20-1) einen großen Kampf vor sich. Die UFC haben vor kurzem bekanntgegeben das Alexander Gustafsson (16-2) nicht wie geplant im Hauptkampf gegen Jon Jones bei UFC 178 antreten wird. Gustafsson hat sich beim Training am Knie verletzt. Als Ersatz wird Daniel Cornier (15-0) am 27. September im Las Vegas MGM Grand Garden Arena seine Chance bekommen um den Champion Gürtel an sich zu reißen und vor seinen bis jetzt stärksten Gegner gegenüberzustehen. Cormier der ehemalige Strikeforce Grand Prix Champion und zweimaliger olympischer Ringer hat sich vor langen schon in den Kopf gesetzt gegen Jones um den Gürtel zu kämpfen. Er hat schon immer für den Kampf gegen Jon Jones trainiert. Cormier ist Anfang dieses Jahres in die Lightweight Devision gewechselt mit dem einzigen Ziel einen Titelkampf zu bekommen. Er hat dort bereits Siege gegen Dan Henderson und Patrick Cummins holen können und wollte der nächste Titelherausforderer vor Gustafsson werden. So hat er es jetzt nun auch getan, es kam halt etwas anders dazu als geplant. Wie bereits im vergangenen Blog geschrieben wurde (#VantageBlog mehr dazu) wollte Jon Jones gar kein Rückkampf gegen Alexander Gustafsson, sondern sowieso gegen Daniel Cormier bzw. einer neuen Herausforderung antreten. Jedoch haben die UFC Officials und die Mehrheit der Fans sich für Gustafsson entschieden – der Jon Jones bis dato den härtestes Test seiner Karriere lieferte und es verdient hat eine zweite Chance zu bekommen um den Thron des dominanten Champs zu stürtzen. Cormier im Interview über sein Titelkampf: Jetzt muss Gustafsson sich auskurieren. Ein genaues Datum konnte noch nicht genau bestätigt werden. Er hatte beim Training zweimal sein Knie knacken hören, aber es schmerzte ihn nicht und er hat bis Ende trainiert. Am nächsten Tag konnte er kaum sein rechtes Bein auftreten. Die Diagnose: ein Meniskus der eine Operation erfordert. Im Anschluss muss sich Gustafsson einer 5 bis 6 wöchigen Reha unterziehen. Mit dem wechsel des Hauptkampfes sind folgende Kämpfe inkludiert Champion Jon Jones vs. Daniel Cormier Conor McGregor vs. Dustin Poirier Dominick Cruz vs. Takeya Mizugaki Tim Kennedy vs. Yoel Romero Amanda Nunes vs. Cat Zingano Brian Ebersole vs. John Howard Patrick Cote vs. Stephen Thompson
    • Weidman: Wer kommt jetzt?

      Nach fast 25 Minuten Schlacht im Hauptkampf von UFC 175, lies der Champion Herausforderer Lyoto Machida noch einmal, mit aller letzter Kraft die Fäuste fliegen in der Hoffnung einen Knockout zu landen, um der erste zu sein der Chris Weidman im Octagon besiegt. Doch nach 10 Sekunden wilder Schläge von Machida, sammelte sich der Champ, ging vor und signalisierte Machida das ihn das nicht einschüchtern kann. Die Geste mit den Händen war das perfekte Ende für diesen denkwürdigen Kampf, und genau diese Gefasstheit braucht der Champion um gegen das was auf ihn in der renommierten Mittelgewichtsklasse zukommt ausgerüstet zu sein. Christ Weidman ist seit 12 Kämpfen ungeschlagen, er wird weiter hart trainieren. Doch wer wird der nächste sein der sich ihm in den Weg stellt. Wir haben uns für euch die potenziellen Titel Herausforderer angeschaut. #VantageBlog UFC175: Die Champion bleiben auf ihrem Thron Ronaldo „Jacare“ Souza Jacare vs. Weidman könnte wohl das faszinierendste Matchup sein was der Gewichtsklasse vorliegt. Der ehemalige Strikeforce Champion ist immer besser in seinem Standup geworden was er ideal mit seinen Weltklasse Jiu Jitsu und Judo verbindet. Souza hat eine klasse Bilanz von 3-0 im Octagon und hat nun einen riesen Kampf gegen Gegard Mousasi. Jacare hat damals 2008 gegen Mousasi verloren, daher wird ein gelungener Sieg gegen den Mittelgewicht Veteranen, ihn sicherlich stärker und näher an einen Titelkampf mit Chris Weidman bringen. Wenn Jacare und Weidman letztendlich aufeinander treffen, würden deren Fähigkeiten und Kampfstil für einen unglaublich fesselnden Kampf sorgen. Beide Kämpfer wollen die Kontrolle in der Mitte des Octagon, bewegen sich nach vorne und wollen das Tempo erhöhen. Beide können den Kampf zum Boden bringen und wenn es passiert werden sie harte Schläge von jeder Position verteilen. Souza´s Transitions sind ungeheuerlich und wenn sich Weidman in einer oberen Position befindet, wird es eng für beide. Weidman mit seinen tödlichen Ground and Pound oder Jacare der die Submission suchen wird. Vitor Belfort Einer der gefürchtetsten Schläger in der UFC Geschichte, Belfort hat 10 von seinen letzten 12 Kämpfen gewonnen, er hat jede glich gegen Anderson Silva und Jon Jones in Titelkämpfen verloren. „The Phenom“ hätte gegen Weidman bei der UFC 173 antreten sollen. Doch der Kampf musste abgesagt werden da die Sportkommission von Nevada, Vitor für die Verwendung von Testosteron gesperrt hatte. Vitor brauchte danach Zeit um das Testosteron abzusetzen. Vitor wurde im Februar einem Überraschungstest durchgezogen den er ebenfalls nicht bestanden hatte. Was bedeutet dass es noch nicht klar ist was mit Vitor passiert und wann er von der Sportkommission wieder zugelassen wird um in der UFC wieder antreten zu können. Wenn Belfort es schafft wieder in den Octagon zu kommen, wird er mit seiner Power und Erfahrung eine einzigartige Herausforderung für Chris Weidman sein. Der Champion hat jedoch bei UFC 175 gezeigt, dass er starken Schlägen, wie die von Machida der mehrere Hammer Schläge in den letzten Runden erzielen konnte, einstecken kann. Aber Belfort wird dennoch der stärkste Schläger sein den er bisher in seiner Karriere zu Gesicht bekämen würde. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Vitor einen Brazilian Jiu-Jitsu Schwarzgurt um seine Hüften trägt, und beinahe bei UFC 152 Jon Jones durch Armbar bezwungen hatte. Wenn Weidmann Belfort zum Boden bringt, dort wo der Champ die stärksten Verletzungen zuführen kann, wird er aufpassen müssen, da Vitor auch noch mit dem Rücken zum Boden sehr gefährlich sein kann. Luke Rockhold Ruckhold muss sich noch von einem gebrochenem Zeh erholen, den er sich im Kampf gegen Tim Boetsch bei UFC 172 zugelegt hatte, aber der ehemalige Strikeforce Champion hat sich bereits lautstark gemeldet das er unbedingt ein Rematch gegen Belfort will, die einzige Niederlage in seinen 12 Kämpfen. Während Weidman noch etwas Zeit brauchen wird um sich von der Schlacht mit Machida zu erholen, ist es sehr gut möglich das ein Nummer 1 Titelherausforderer Kampf zwischen Rockhold und Belfort angesetzt wird, wenn natürlich auch Belfort zugelassen wird. Ruckhold hat ein BJJ Schwarzgurt, ist bekannt für seine gewanten und akkuraten Standfähigkeiten und hat in seiner gesamten Karriere sein breites Arsenal an Fähigkeit beweisen können. Weidman hat sein Elite Standup gezeigt im Kampf gegen Machida, in dem er den Knockout Artisten Machida über die meiste Zeit unter Kontrolle halten konnte, sowie in seinen legendären Knockout gegen Anderson Silva. Für Rockhold wäre das Beste sein akkurates Striking zu benutzen um den Champ runter zu bringen und dann in den späteren Runden seine Chancen auszunutzen, außer er schafft es durch Submission zu gewinnen. Lyoto Machida Klar, wieso nicht? – Wer will nicht weitere 5 Runden zwischen Machida und Weidman sehen? In den letzten Runden sah es so aus als ob Machida ein paar Dinge gegen den Champ herausfinden konnte. Ein weiterer Kampf zwischen den beiden würde wieder ein Hammer Hauptkampf werden. Mit so vielen Herausforderern die auf ihre Chance warten, ist es unmöglich vorherzusehen wer den nächsten Titelkampf bekommt, aber Machida vs. Weidman 2 ist garantiert ein spannendes Matchup, nachdem wir sie bei UFC 175 sehen konnten. Bilder von mma-paradise.com, eduardovalente.com.br, mma-space.net, h4-entertainment.com, mmajam.ca/
    • UFC 175: Die Champions bleiben auf ihrem Thron!

      UFC 175: Die Champions verteidigen ihren Thron im Mandalay Bay Event Center in Las Vegas. Middleweight Champion Chris Weidman lieferte sich einen harten Kampf gegen Lyoto Machida den er nach Punkten gewann, während Ronda Rousey ihren Job innerhalb von 16 Sekunden erledigt hat. Alexis Davis konnte gar nichts dazu beitragen außer auf den Boden zu fallen. Mittelgeichtstitelkampf Chris Weidman (C) vs. Lyoto Machida Weidman machte von Beginn an Druck und ließ Machida im Rückwärtsgang durch das Octagon zirkeln. Der Brasilianer versuchte mit Kicks und geraden Schlägen in gewohnter Manier zu kontern, während Weidman ihn immer wieder mit Schlagkombinationen, Kicks und Takedownversuchen nach hinten drängte. Machida hatte sichtliche Probleme mit dem stetigen Druck und wurde mehrfach vom Amerikaner mit Single- und Double-Leg-Takedowns auf die Matte befördert. Zwar kämpfte sich Machida wieder auf die Beine, doch war die Octagon-Kontrolle klar verteilt. Im vierten Durchgang schien der Brasilianer aufzuwachen, drehte auf und brachte harte Hände an den Mann. Weidman schien teilweise angeschlagen, taumelte im Schlaghagel, rappelte sich jedoch wieder auf. Machida witterte seine Chance und griff an wie ein Besessener, auf der Suche nach dem vorzeitigen K.o. – doch Weidman rettete sich in die Pause. In der fünften Runde kämpften beide Athleten mit offenem Visier, mit Wirkungstreffern auf beiden Seiten. Weidman öffnete einen Cut über Machidas rechtem Auge und sicherte daraufhin den wichtigen Takedown. Damit erarbeitete sich der Titelträger den Rücken von „The Dragon“. Dieser biss auf die Zähne, kämpfte sich wieder auf die Beine und jagte Weidman mit einer Schlagsalve in den Maschendraht, bis der Ring-Gong ertönte. Das Fazit war ein einstimmiger Punktsieg für den alten und neuen Champion, Chris Weidman. Bantmangewichtstitelkampf der frauen Ronday Rousey (C) vs. Alexis Davis Beide Kämpferinnen schlugen wild aufeinander los. Rousey traf mit einem rechten Schwinger, gefolgt von einem harten Knie zum Kopf. Daraufhin folgte ein wuchtiger Hüftwurf, mit einer bereits ohnmächtigen Davis, die bei der Landung, gefangen in Rouseys Headlock, noch zahlreiche Fausthiebe ins Gesicht kassierte, bis Ringrichter Yves Lavigne dazwischen sprang und die Begegnung stoppte. Davis schien im Autopilot-Modus zu agieren und klammerte sich an Referee Lavigne fest, der ihr mehrfach mitteilte, dass der Kampf vorbei war. Erst nach mehreren Sekunden ließ sie die Umklammerung los und schien wieder bei Bewusstsein. Ein sensationeller K.o.-Erfolg nach nur 16 Sekunden für Rousey, die den UFC-Rekord für Knock-outs in Titelkämpfen um nur eine Sekunde überschritt. // Beitrag von Vantage-Fighting Europe. Stefan Struve vs. Matt Mitrione Die mit Spannung erwartete Rückkehr von Stefan Struve musste aufgrund einer Panikattacke ausfallen. Der Niederländer fiel in der Umkleidekabine nach erhöhtem Blutdruck in Ohnmacht. „Es ist nichts Dramatisches, aber wir müssen auf Nummer sicher gehen“, erklärte UFC-Ringarzt Dr. Davidson in einer Stellungnahme. „Er wird heute nicht kämpfen, aber sicher in einem anderen Event.“ Uriah Hall vs. Thiago Santos Santos startete die Begegnung mit furiosen Kick-Einlagen, während Hall mit Jabs arbeitete. Der Brasilianer traf mit einigen Lowkicks, während Hall zum Großteil mit seinen Fäusten agierte. Hall wurde von Minute zu Minute selbstbewusster, brachte einige Schläge ins Ziel und agierte im Stil von Boxlegende Roy Jones Jr. mit tiefer Deckung, um Santos auszukontern. In der Rundenpause wurde deutlich, dass Hall einen Zehbruch erlitten hatte, er kämpfte jedoch weiter. Auch im zweiten Durchgang konnte Hall harte Fäuste an den Mann bringen und war der offensivere Mann, doch punktete Santos mit eigenen Kicks und hielt eisern dagegen. Der Ringarzt schaute sich den gebrochenen Zeh in der Rundenpause noch einmal an, erteilte Hall dennoch die Freigabe zum letzten Durchgang. In diesem versuchte Hall dem brasilianischen Muay-Thai-Champion zuzusetzen, was ihm mit vereinzelten Fausthieben gelang. Santos hielt mit schnellen Kicks dagegen, konnte jedoch selbst keine Wirkungstreffer anbringen. Ein eingesprungener Kranichkick traf Hall im Unterleib, was eine kurze Pause einleitete. Nachdem es weitergehen konnte, suchte Santos den Takedown, klammerte sich am Rücken von Hall fest, drückte diesen in den Käfig und brachte ihn nach einem missglückten Kimura-Versuch schließlich auf den Rücken. Kurz darauf war die Zeit um. Nach drei unterhaltsamen Runden waren die Punktrichter gefragt. Diese werteten die Begegnung: 29:28, 29:28 und 30:27 für Hall. Marcus Brimage vs. Russel Doane Doane konnte nach wenigen Minuten einen Takedown erzwingen und nach kurzem Scramble den Rücken von Brimage erobern. Brimage verteidigte die Rear-Naked-Choke-Angriffe seines Kontrahenten souverän und kam eine Minute vor dem Rundengong wieder auf die Beine. Dort punktete er mit Inside-Lowkicks. Auch im zweiten Durchgang konnte Brimage einige Kombinationen anbringen und Doane so auf den Hosenboden schlagen. Doch wieder war es Doane, der mit einem Double-Leg-Takedown punkten und den Rücken erobern konnte. Brimage kam wieder auf die Beine und griff mit harten Lowkicks an, wurde jedoch vereinzelt mit Single-Leg-Angriffen auf die Matte befördert. Die Lowkicks machten sich besonders im dritten Durchgang bezahlt, denn bei jedem harten Treffer musste Doane kurzweilig in die Knie, hielt trotz alledem verbissen durch, bis der finale Rundengong ertönte. Die Punktrichter belohnten Russel Doane mit einem geteilten Punktsieg. Vorkämpfe Urijah Faber vs. Alex Caceres Faber drängte Caceres in den Käfig auf der Suche nach dem Takedown. Dieser versuchte zwar Faber mit einer wahnwitzigen Ninjarolle zu entkommen, wurde jedoch kurz darauf von Faber am Boden gehalten. Aus der Guard schlug Faber minutenlang auf seinen Kontrahenten ein, der für den Rest der Runde nicht mehr auf die Beine kam und auf dem Rücken dominiert wurde. Auch im zweiten Durchgang sicherte Faber einen schnellen Takedown, nachdem er mit einer harten Rechten punktete, doch Caceres kam wieder auf die Beine und versuchte harte Schläge im Stand anzubringen. Zwar traf Caceres von Zeit zu Zeit, doch konnte Faber immer wieder eigene Treffer anbringen sowie mehrere Takedowns, u.a. durch einen spektakulären Hüftwurf. Im letzten Durchgang versuchte Caceres einige eingesprungene Schlag- und Tritttechniken, um einen K.o. herbeizuzwingen, wohlwissend, dass er zuvor zwei Runden abgeben hatte. Diesen Übermut konterte Faber aus, fing ein Kick ab und konnte so den Takedown erzwingen. Im Fallen sicherte „The California Kid“ einen Arm-In Rear-Naked Choke, in dem Caceres nach kurzer Gegenwehr abklopfte. Ildemar Alcantara vs. Kenny Robertson Robertson machte sofort Druck, rannte auf seinen Kontrahenten zu und sicherte nach wenigen Sekunden einen Clinch am Käfig. Dort arbeitete er unaufhörlich an einem Takedown, bis ihm dieser schlussendlich gelang. Auf dem Boden dominierte der Amerikaner die Begegnung. Mit der gleichen Strategie überforderte Robertson den Brasilianer über große Teile des Kampfes, der am Boden harte Schläge einstecken musste. Im letzten Durchgang erlitt Alcantara zudem zwei Knie in die Weichteile, die keinen Punktabzug mit sich brachten. Robertson gewann die Begegnung nach 15 Minuten einstimmig nach Punkten. Chris Camozzi vs. Bruno Santos Camozzi beschäftigte Santos anfangs mit Kicks und hielt diesen auf Distanz. Der 15cm größere Amerikaner ließ Santos nicht in den Infight und nutzte seine Reichweite. Der Brasilianer suchte den Clinch und dort angekommen den Takedown, doch ohne Erfolg. Erst in der zweiten sowie dritten Runde gelang dem BJJ-Braungurt der Bodenkampf durch insgesamt drei Slams. Auf der Matte kontrollierte er Camozzi aus der Oberlage für den Großteil der beiden Durchgänge und sicherte sich so den Punktsieg. George Roop vs. Rob Font Font versuchte den Reichweitenvorteil von Roop mit schnellen Kontern zu überbrücken. Immer wieder sprang er in Roop hinein und suchte sein Glück mit rechten Schwingern. Die Angriffslustigkeit sollte sich auszahlen, denn einer dieser wilden Haken schlug den knapp 13 Zentimeter größeren Roop nach wenigen Minuten K.o., als dieser selbst eine Linke anbringen wollte. Luke Zachrich vs. Guilherme Vasconcelos Zachrich machte die bessere Figur im Stehen, wich Schlägen geschickt aus und konterte Vasconcelos Angriffe mit schnellen Händen. Der Kampf ging zu keinem Zeitpunkt auf die Matte, so dass Zachrich einen ungefährdeten Punktsieg einfuhr. Kevin Casey vs. Bubba Bush Kevin Casey konnte Bubba Bush rasch anklingeln. Nach einem linken Haken ging Bush zu Boden, wo er kurze Zeit später durch harte Ellenbogen von Casey kampfunfähig geschlagen wurde. UFC 175: Weidman vs. Machida Samstag, 5. Juli 2014 Mandalay Bay Events Center in Las Vegas, Nevada, USA Mittelgewichtstitelkampf Chris Weidman (c) bes. Lyoto Machida einstimmig nach Punkten (49:45, 48:47, 49:46) Bantamgewichtstitelkampf der Frauen Ronda Rousey (c) bes. Alexis Davis durch K.o. (Schläge) nach 0:16 in Rd. 1 Stefan Struve vs. Matt Mitrione fiel aus (Keine Arzt-Freigabe für Struve) Uriah Hall bes. Thiago Santos einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 30:27) Russel Doane bes. Marcus Brimage geteilt nach Punkten (29:28, 28:29, 30:27) Vorprogramm Urijah Faber bes. Alex Caceres durch Rear-Naked Choke nach 1:09 in Rd. 3 Kenny Robertson bes. Ildemar Alcantara einstimmig nach Punkten (30:26, 30:26, 30:26) Bruno Santos bes. Chris Camozzi geteilt nach Punkten (29:27, 28:29, 29:28) Rob Font bes. George Roop durch K.o. (rechter Haken) nach 2:19 in Rd. 1 Luke Zachrich bes. Guilherme Vasconcelos einstimmig nach Punkten (30:27, 30:27, 29:28) Kevin Casey bes. Bubba Bush durch K.o. (Ellenbogen) nach 1:01 in Rd. 1 Bild von der ufc.com
    • Legende BJ Penn hängt die MMA Handschuhe an den Nagel

      B.J. Penn gab heute Morgen seinen Rücktritt vom aktiven MMA-Sport bekannt. Diesem ging eine deutliche Niederlage im dritten Kampf gegen den früheren UFC-Leichtgewichtschampion Frankie Edgar voraus, der Penn drei Runden lang dominierte und in der dritten Runde mit hartem Ground and Pound stoppte (#VantageBlog) "Das ist das Ende", so BJ Penn (16-10-2) auf der Pressekonferenz nach der Finalshow der 19. "The Ultimate Fighter"-Staffel. "Ich habe mir gedacht, warum bist Du ins Octagon zurück gekehrt nach der Tracht Prügel, die Dir Rory MacDonald verpasst hat. Und die Antwort ist, dass ich es einfach herausfinden musste. Wenn ich diesen Kampf heute nicht gemacht hätte, hätte ich mir immer Fragen gestellt, was wohl gewesen wäre. Ich hätte Dana White immer wieder angebettelt. Ich schätze, ich habe einen Abschluss gebraucht." Diesen hat BJ Penn nun in seinem dritten Kampf gegen Frankie Edgar bekommen. In einem Federgewichtsduell, dem ersten in Penns langjähriger Karriere, sah der Hawaiianer keinen Stich gegen Edgar, der immer wieder mit schnellen Händen und Takedowns ins Ziel kam und Penns Offensive nicht zur Entfaltung kommen ließ. In der dritten Runde kam dann das vorzeitige Ende für den 35-Jährigen. Edgar brachte den Kampf erneut auf die Matte und schlug Penn so lange, bis Ringrichter Herb Dean den ungleichen Kampf abbrach und einen blutüberströmten Penn vor weiterem Schaden bewahren musste. Jay Dee "B.J." Penn betrat die MMA-Bühne im zarten Alter von 22 Jahren bei UFC 31 gegen Joey Gilbert, den er in der ersten Runde K.o. schlug. Das gleiche Schicksal ereilte im Anschluss auch Din Thomas und Caol Uno, wobei Letzterer bereits nach elf Sekunden kampfunfähig war. In Penns erstem Titelkampf musste sich der Herausforderer trotz starkem Beginn am Ende Champion Jens Pulver nach Punkten geschlagen geben. Ein Ergebnis, dass eine langjährige Rivalität begründete, die erst Jahre später mit der fünften Staffel von "The Ultimate Fighter" und einem deutlichen Penn-Sieg ihr Ende fand. In den folgenden Jahren zeigte Penn immer wieder, dass keine Herausforderung zu groß, kein Gegner zu übermächtig war. Das Naturtalent nahm dem damals als nahezu unbesiegbar geltenden Matt Hughes bei UFC 46 den Titel im Weltergewicht ab, nur um sich anschließend bei K-1 neuen Herausforderungen zu stellen, unter anderem in einem Catchweight-Kampf gegen den späteren UFC-Halbschwergewichtschampion Lyoto Machida. Zurück in der UFC ließ sich Penn nicht auf eine Gewichtsklasse beschränken. Nachdem ein zweiter Anlauf auf den Weltergewichtstitel von Hughes vereitelt wurde, wechselte Penn ins Leichtgewicht, bezwang dort erst Jens Pulver, bevor er sich gegen Joe Stevenson den vakanten Titel im Leichtgewicht sicherte und in der Folge drei Mal gegen Sean Sherk, Kenny Florian und Diego Sanchez verteidigte. Diese Serie wurde nur von einem weiteren Versuch, den Weltergewichtsgürtel zu erlangen, unterbrochen. Bei UFC 94 trat Penn als amtierender Leichtgewichtschampion gegen St. Pierre in den Käfig, unterlag dem Kanadier aber erneut. Mit UFC 112 begann der langsame Abstieg des Champions. Frankie Edgar entthronte Penn in einem fantastischen Kampf nach Punkten, der direkte Rückkampf brachte eine weitere Niederlage gegen Edgar und den erneuten Wechsel der Gewichtsklasse mit sich. Zurück im Weltergewicht entschied Penn die Trilogie gegen Matt Hughes für sich, bevor er gegen Jon Fitch ein Unentschieden erzielte und eine Niederlage gegen Nick Diaz zu ersten Rücktrittsgedanken führte. Nach einem Jahr Pause kehrte Penn gegen Rory MacDonald in den Käfig zurück, wurde dort aber überrollt. Mit der Niederlage gegen Edgar, der fünften in den letzten sieben Kämpfen, ist die Karriere des "Prodigy", zu Deutsch "Wunderkind", nun vorbei. Wie so viele UFC-Champions vor ihm verlässt auch Penn den Sport mit einer Serie deutlicher Niederlagen. Unbestritten ist jedoch seine Leistung für den Sport und die UFC, die Penn zu einem sicheren Hall Of Famer machen werden. BJ Penn stand in seiner Karriere zwölf Mal in einem Titelkampf, hält bis heute den Rekord für UFC-Titelverteidigungen im Leichtgewicht und ist neben Randy Couture der einzige Kämpfer, der UFC-Titel in zwei verschiedenen Gewichtsklassen halten konnte. Mit Penn verlässt nicht nur einer der talentiertesten Kämpfer der Welt, sondern auch eine der schillerndsten Persönlichkeiten und unangefochtener Fan-Liebling die UFC.   Foto von mmaopinion.co.uk
    • TUF 19 Finale: Wo war BJ Penn? Comeback misslungen

      So manch einer fragte sich, ob BJ Penn die richtige Entscheidung getroffen hatte, als er aus dem Ruhestand zurückkehrte. Noch einmal wollte er zeigen, warum er über Jahre zu den besten Kämpfern der UFC gehörte. Das Comeback ging jedoch nach hinten los. Penn wurde drei Runden lang von Frankie Edgar dominiert und war absolut chancenlos. Wir blicken auf die Ergebnisse der Finalshow von „The Ultimate Fighter 19“. Frankie Edgar vs. BJ Penn BJ Penn lieferte eine der schwächsten Leistungen seiner Karriere ab. Bereits zu Beginn des Kampfes wunderte man sich über seine extrem gerade Körperhaltung, die an den Kampfstil von Eddie Wineland erinnerte. Ganz im Gegensatz zu Wineland hielt sich Penn jedoch zurück und ließ Frankie Edgar agieren. Dieser malträtierte den passiven Penn mit schnellen Kombinationen und hatte leichtes Spiel mit Takedowns, aufgrund der ungünstigen Körperhaltung von Penn. Immer wieder wurde der Hawaiianer zu Boden gebracht und dort mit Ground and Pound angegangen. Beulen und Platzwunden waren das Ergebnis, während Penn selbst selten bis gar keine Offensive anbrachte. Vom Rücken aus arbeitete er nicht daran, seine Position zu verbessern, oder aufzustehen, sondern ließ sich von Edgar vorführen. Nach etwas mehr als 14 Minuten einseitiger Attacken brach Ringrichter Herd Dean die eindimensionale Begegnung ab und machte damit den vorzeitigen T.K.o.-Sieg für Edgar perfekt. Penn wurde damit zum dritten Mal in seiner Karriere vorzeitig besiegt und erlitt gleichzeitig die dritte Niederlage im dritten Aufeinandertreffen mit Edgar. Im Abschlussinterview erklärte er nicht mehr mit den besten Kämpfern der UFC mitzuhalten zu können. „Ich hätte nicht zurückkehren sollen. Ich hätte heute nicht ins Octagon steigen sollen. Dana White hatte Recht“, so Penn abschließend. Penn bezog sich auf das von Dana White angekündigte finale Karriereende bei einer erneuten Niederlage (GnP berichtete). Zum Abschied erntete das zukünftige "Hall of Fame"-Mitglied stehende Ovationen der Zuschauer. TUF 19 Finalkampf im Halbschwergewicht Corey Anderson vs. Matt Van Buren Im Finale des Halbschwergewichtsturniers setzte sich Corey Anderson rasch gegen Matt Van Buren durch. Mit schnellen Schlägen klingelte Anderson seinen Kontrahenten an und ließ nicht von ihm ab, bis der Ringrichter den inzwischen am Boden liegenden Van Buren aus dem Schlaghagel befreite. Anderson krönte sich durch den schnellen Erfolg (1:01 Minuten) zum „The Ultimate Fighter“ der 19. Staffel im Halbschwergewicht. TUF 19 Finalkampf im Mittelgewicht Eddie Gordon vs. Dhiego Lima Dhiego Lima galt für viele als Favorit im Standkampf, doch Eddie Gordon überraschte ihn mit mehreren harten Rechten. Diese klingelten Lima früh an und drängten ihn in den Maschendraht. Dort kam das Ende nach etwas über einer Minute durch weitere Schläge, bis ein nahezu ohnmächtiger Lima vom Ringrichter gerettet wurde. Gordon krönte sich mit dem Sieg zum „The Ultimate Fighter“ der 19. Staffel im Mittelgewicht. In den zwei weiteren Duellen des Hauptprogramms konnten sich Derrick Lewis und Dustin Ortiz durchsetzen. Lewis schlug Guto Inocente nach 3:30 Minuten der ersten Runde kampfunfähig, während Ortiz mit Justin Scoggins über die volle Distanz ging und dort knapp nach Punkten vorne lag. Anbei alle Ergebnisse aus Las Vegas in der Übersicht: The Ultimate Fighter 19 Finale Sonntag, 6. Juli 2014 Mandalay Bay Events Center in Las Vegas, Nevada, USA Hauptprogramm Frankie Edgar bes. BJ Penn durch T.K.o. (Ground and Pound) nach 4:16 in Rd. 3 TUF 19 Finalkampf im Halbschwergewicht Corey Anderson bes. Matt Van Buren durch T.K.o. (Schläge) nach 1:01 in Rd. 1 TUF 19 Finalkampf im Mittelgewicht Eddie Gordon bes. Dhiego Lima durch T.K.o. (Schläge) nach 1:11 in Rd. 1 Derrick Lewis bes. Guto Inocente durch T.K.o. (Schläge) nach 3:30 in Rd. 1 Dustin Ortiz bes. Justin Scoggins geteilt nach Punkten (29-28, 28-29, 29-28) Vorprogramm Kevin Lee bes. Jesse Ronson geteilt nach Punkten (29-28, 28-29, 30-27) Leandro Issa bes. Jumabieke Tuerxun durch Armbar nach 3:49 in Rd. 3 Adriano Martins bes. Juan Manuel Puig durch K.o. (Schlag) nach 2:21 in Rd. 1 Patrick Walsh bes. Dan Spohn einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 29-28) Sarah Moras bes. Alexis Dufresne einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 30-27) Robert Drysdale bes. Keith Berish durch Rear-Naked Choke nach 2:03 in Rd. 1   Bilder von Sherdog.com und UFCcom
    • UFC 175: Countdown

      Dieses Wochenende geht es rund um UFC und Mixed Martial Arts, die MMA Community hat sich bereits auf den weg nach Las Vegas, Nevada gemacht. Zwei Tage lang UFC Fan Expo, am Samstag die UFC 175 mit zwei UFC Champion Titelkämpfen und die ersten Amateur MMA Championships der Welt (mehr auf #VantageBlog). Dann am Sonntag findet auch noch das TUF 19 Finale zwischen Frankie Edgar und BJ Penn statt. Mehr geht einfach nicht! UFC Mittelgewicht Champion Chris Weidman wird seinen Gürtel gegen ehemaligen Halbschwergewicht Champion Lyoto Machida bei UFC 175 am Samstag, 5. Juli in Las Vegas aufs Spiel setzen. Es wird sein erster Titelkampf gegen jemand anderen als Anderson Silva. Chris Weidman besiegte Anderson Silva zwei Mal hinter einander und hat keinen Zweifel daran besser als Lyoto Machida´s Trainingspartner und der ehemalige Champion Anderson Silva zu sein. Ronda Rousey wird ihren Champion Gürtel zum vierten Mal verteidigen gegen die Black Belt Jiu Jitsu Gegnerin Alexis Davis. Bei dem Kampf geht es um alles, Ronda Rousey musste sich anhören dass Alexis Davis diejenige sein wird die sie zum Tappen bringen wird, Ronda wurde kritisiert dass ihr Stand Up miserabel ist und Alexis Davis eine gut bekannte Thai Boxerin sei. Das macht Ronda Rousey besonders heiß auf den Kampf, also egal wie es für sie ausgeht, ob sie wieder durch Armbar gewinnt oder im Stand-Up, beides würde die Kritiker zum schweigen bringen. Ronda Rousey hat durch ihr letztes Statement für ne große Portion Drama gesorgt in dem sie sagte: „I can beat any woman on earth in BJJ, Gi or No-Gi in Pure Jiu-Jitsu.“ Mittlerweile hat UFC Champion Ronda Rousey eine ganze Hater-Community geschaffen, unteranderem die besten BJJ Grapplerinnen, Black Belts, Champions der Welt die sie alle bereits herausgefordert haben. Ronda Rousey kommt aus dem Judo und ärgert es einfach, dass die Judokas im Mixed Martial Arts zu wenig Respekt bekommen, immer heißt es Jiu Jitsu über alles. Aber jetzt kann sie den Judokas alle Ehre machen, denn Alexis Davis ist eine Black Belt im Brazilian Jiu Jitsu! Außerdem wird Stefan Strufe zurück in den Käfig steigen, nachdem er 12 Monate wegen Herz Problemen ausgefallen und Urijah Faber wird zum ersten Mal in seiner UFC Karriere jede glich im Vorprogramm kämpfen. Das Vorprogram kann auf ufc.tv über den UFC Fight Pass verfolgt werden. Das direkt im Anschluss stattfindene Hauptprogramm kostet dort 17,99 € UFC 175: Weidman vs. Machida Samstag, 5. Juli 2014 Mandalay Bay Events Center in Las Vegas, Nevada, USA Mittelgewichtstitelkampf (ufc.tv) Chris Weidman (c) vs. Lyoto Machida Bantamgewichtstitelkampf der Frauen (ufc.tv) Ronda Rousey (c) vs. Alexis Davis Hauptprogramm (ufc.tv) Stefan Struve vs. Matt Mitrione Uriah Hall vs. Thiago Santos Marcus Brimage vs. Russel Doane Vorprogramm (UFC Fight Pass) Urijah Faber vs. Alex Caceres Kenny Robertson vs. Ildemar Alcantara Chris Camozzi vs. Bruno Santos George Roop vs. Rob Font Luke Zachrich vs. Guilherme Vasconcelos Kevin Casey vs. Bubba Bush Bilder von ufc.com
    • UFC sagt Bye Bye zu Chael Sonnen, Metamoris sagt Hello!

      Chael Sonnen hat seinen Arbeitsplatz verloren. Aufgrund eines zweiten positiven Dopingtests haben die UFC sowie FOX Sports den 37-jährigen Kämpfer mit sofortiger Wirkung entlassen. Vor zwei Wochen kündigte der dreifache UFC-Titelherausforderer Chael Sonnen das Ende seiner MMA-Karriere an, nachdem ihm durch einen unangekündigten Dopingtest im Mai der Konsum verbotener Substanzen nachgewiesen werden konnte (mehr auf #VantageBlog). Sonnen fiel Anfang Juni durch einen zweiten Dopingtest, bei dem weitere verbotene Mittel in seinem Blutkreislauf entdeckt wurden. Ihm konnte der Konsum von Wachstumshormen (HGH), Erythropoetin (EPO), Anastrozol und humanem Choriongonadotropin (hCG) nachgewiesen werden. Beim ersten Test konnten lediglich Anastrozol und Clomifen gefunden werden (mehr auf #VantageBlog). Sonnen arbeitete abseits des Octagons in den letzten zwei Jahren für Fox Sports als Co-Kommentator und MMA-Experte während Live-Veranstaltungen sowie in der Sendung „UFC Tonight“. Die laufenden Verträge wurden inzwischen gekündigt. Chael Sonnen wird trotz dieser Geschehnisse bei Metamoris 4 in Aktion treten, wie sein Management bestätigte. Dort wird er sich Andre Galvao in einem Grapplingduell stellen. Mehr zu Metaromis 4 auf #VantageBlog Die vierte Ausgabe des renommierten Grapplingturniers „Metamoris“ findet am 9. August statt. Jetzt wurde der Hauptkampf für die Show in Los Angeles verkündet. In diesem wird Chael Sonnen auf den BJJ-Weltmeister Andre Galvao treffen. Zudem wird auch MMA-Veteran Josh Barnett auf die Matte steigen, um sein Können gegen Grappling-Guru Dean Lister zu beweisen. Aktualisiert 03.07: Dana White fällt es schwer Chael Sonnen zu kündigen, da er wie ein Freund ist. Doch Freund hin oder her. "Es ist sehr schwer für mich, weil er für mich wie ein Freund ist", sagte der UFC-Präsident Dana White in einem exklusiven Interview mit UFC.com am Dienstag. "Ich mag Chael Sonnen, also fällt es mir schon schwer. Aber er hatte vier verbotenen Substanzen in seinen Körper. Also was soll passieren? "Das Schwierigste daran ist, dass Chael Sonnen ein sehr intelligenter Kerl ist und trotzdem sowas passiert. Es ist einfach schrecklich." White macht weiter. "Wenn es um einen Kerl gehen würde, der nicht so hell wäre, dann würde man sagen "es ist bedauerlich, aber der Kerl ist ja nicht der hellste. Man muss ein sehr dummer Idiot sein in diesem Sport, gerade zu dieser Zeit mit Drogen rum zu experimentieren." Bilder von ibitimes.com & http://bleacherreport.com/
    • IMMAF & UFC 175

      UFC 175 wird nicht das einzige MMA Event in Las Vegas sein wo es um einen Welt Titel geht. Die International Mixed Martial Arts Federation (IMMAF) und MMA Promotion Tuff N-UFF veranstalten dieses Jahr wie euch schon berichtet haben, die ersten Amateur MMA World Championship von 30. Juni bis 5. Juli. Mehr zur IMMAF in unseren letzten Blog, hier vorbeischauen. Alle Nationalen Team sind bereits in Las Vegas und heute ist der Startpfiff! IMMAF Programm auf einem Blick Wir haben euch den Ablauf der IMMAF hier beschrieben, auch wenn viele von uns leider nicht dabei sein können, ist es trotzdem gut zu wissen wie sowas in Zukunft ablaufen kann. Montag, 30. Juni bis Mittwoch, 2. July Ort: Cox Pavilion, Universität Las Vegas, Nevada 12:00 – Öffnen sich die Türen für die Zuschauer 12:45 – IMMAF Präsident Bertrand Amoussou Eröffnungsrede 13:00 – Erste Kämpfe, immer 2 Kämpfe parallel *Es werden ungefähr 34 Kämpfe stattfinden, pro Tag vier bis fünf Stunden Donnerstag, 3. July Ort: Cox Pavilion, Universität Las Vegas, Nevada 11:00 – Athleten wärmen sich für den Wettkampf auf 12:00 – Einlass 13:00 – Erste Kämpfe – 1 Kampf jeweils 20:00 – Die qualifizierten Kämpfer checken im Excalibur Casino ein *Es werden ungefähr 17 Kämpfe stattfinden, ca. vier bis fünf Stunden Samstag 5. July 10:05 – Erster Final Kampf einer Gewichtsklasse Die IMMAF macht eine Pause während die The Ultimate Fighter 19 Weih-ins laufen 13:00 bis 13:45 – TUF 19 Weigh-ins, Mandalay Bay Events Center/ UFC Fan Expo 14:00 – Die restlichen Final Kämpfe der IMMAF Nach dem letzten Final Kampf, fängt die Preisverleihung sowie die Abschiedszeremonie der IMMAF Weltmeisterschaft an. Es wird aufjedenfall eine spannende Woche in Las Vegas und eine gute Werbung für unseren Sport sein! Für Zuschauer die sich Meisterschaft im Cox Pavilion anschauen möchten kostet es 10$ für Erwachsene und 7$ für Kinder pro Tag. Das Finale im echten UFC Octagon, was im Verbindung mit der UFC Fan Expo ausgetragen wird kann man jede glich mit einem UFC Fan Expo Ticket besichtigen. Ein UFC Fan Expo Ticket kostet im voraus 45 $. Bilder von der IMMAF und UFC
    • Metamoris 4: Lister, Barnett, Sonnen und Galvao

      Die vierte Ausgabe des renommierten Grapplingturniers „Metamoris“ findet am 9. Auguststatt. Jetzt wurde der Hauptkampf für die Show in Los Angeles verkündet. In diesem wird Chael Sonnen auf den BJJ-Weltmeister Andre Galvao treffen. Zudem wird auch MMA-Veteran Josh Barnett auf die Matte steigen, um sein Können gegen Grappling-Guru Dean Lister zu beweisen. Metamoris ist eine der renommiertesten Grappling Ligen im Sport, die besten Athleten treten auf dieser Matte gegeneinander an. Kämpfen bis zum Ende, Punkte gibt es nicht! Zu Metamoris gehören Athleten wie Eddie Bravo, Kron Gracie, Dean Lister, Royler Gracie, Shinya Aoki, Keenan Cornelius und viele mehr. Mehr dazu hier CLICKEN Im Hauptkampf bei Metamoris 4 wird sich der vor kurzem zurückgetretene UFC-Kämpfer Chael Sonnen, der inzwischen fristlos gekündigt wurde (mehr dazu #VantageBlog) dem Brasilianer Andre Galvao in einem No-Gi-Kampf stellen. Sonnen gilt als starker Ringer, der auch einige Submission-Erfolge im MMA erzielen konnte. Unter anderem gehörten Mauricio Rua oder Brian Stann zu seinen Opfern. Galvao startet als Favorit gegen den Amerikaner. Der routinierte Brasilianer konnte bei den ADCC-Meisterschaften 2011 seine Gewichtsklasse sowie die offene Gewichtsklasse dominieren. Dort bezwang er BJJ-Spezialisten wie Rousimar Palhares oder Gunnar Nelson. Auch 2013 konnte er bei Abu Dhabi erfolgreich abschließen, als er Braulio Estima zum Abklopfen brachte. Josh Barnett war seit UFC 168 nicht mehr in Aktion. Dort musste er sich im Dezember Travis Browne durch K.o. geschlagen geben und erlitt einen Augenhöhlenbruch. Dies wird ihm bei Metamoris nicht passieren. Die Grappling-Promotion präsentiert zwanzigminütige Superfights mit den besten Bodenkämpfern der Welt, bei denen es keine Punktwertungen und keine Runden gibt. Nur eine vorzeitige Aufgabe bringt den gewünschten Erfolg. Barnett gilt als stark Catch-Wrestliung-orientierter MMA-Kämpfer, der nun beweisen muss, ob er gegen einen der größten Grappler der Welt auf der Matte bestehen kann. Obwohl Barnett auch den Schwarzgurt im BJJ trägt, gilt Lister als Favorit. Der „Boogeyman“ ist ein zweifacher Abu-Dhabi-Combat-Club-Weltmeister und trägt seinerseits den Schwarzgurt im brasilianischen Jiu-Jitsu. Bei Metamoris 3 konnte der frühere MMA-Kämpfer ein Unentschieden gegen Renato „Babalu“ Sobral erreichen. Des Weiteren kommt es zum aufgeschobenen Duell zwischen Vinny Magalhaes und Keenan Cornelius kommt. Beide Athleten sollten bei Metamoris 3 aufeinandertreffen, dort musste Magalhaes jedoch aufgrund einer Staphylokokkeninfektion krankheitsbedingt absagen. Der zuletzt bestätigte Kampf findet zwischen dem jungen Amerikaner Gary Tonnon,  und dem Australier Kit Dale statt. Kit Dalte ist 2x Jiu Jitsu World Pro Champion und 9x Australien National Champion, hat schon nach 5 Jahren seinen Black Belt im BJJ erhalten und gilt als einer der wenigen nicht-Brasilianer die, die Brazilian Nationals gewonnen hat. Der 22 jährige Gary Tonnon hat sich durch große Kämpfe gegen sehr starke Gegner bewiesen. Er kämpfte unter anderem gegen Kron Gracie und dem dreifachen Black Belt Absoulute Champion Marcus Almeida. Außerdem soll es bei Metamoris 4 zu einem "Secret Match" kommen. Metamoris 4 9. August 2014 Los Angeles, Kalifornien, USA Chael Sonnen vs. Andre Galvao Josh Barnett vs. Dean Lister Vinny Magalhaes vs. Keenan Cornelius Garry Tonnon vs. Kit Dale Secret Match Highlight Video von Metamoris 3: Bilder von Metamoris.com

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